Wer küsst Rapunzels Schuh

"Wie beeinflussen die Märchen unserer Kindheit unsere Lebensausrichtung?
Was wird aus Froschkönig und Aschenputtel?
Gibt es Wege aus der Verzauberung?


"Astrologie ist die Sprache der Seele. Und Märchen? Sind nicht gerade in Märchen jene Bilder enthalten, durch die unsere Seele spricht?
Märchen vermitteln Lebensbilder, sie erzählen von Aufgaben und Prüfungen, die der Held annehmen und bestehen muss, um an Ende die Prinzessin befreien oder den Schatz heben zu können...
Märchen sind bild- und wortgewordene Analogien zu allen Herausforderungen, die das menschliche Leben bietet..."
Anhand von 6 Fallbeispielen aus der  Praxis (Aschenputtel, Brüderchen und Schwesterchen, Rapunzel, Hans im Glück, Rumpelstilzchen, Der Froschkönig) zeigt dieses Buch, dass das Leben doch ein Märchen ist!
Für Astrologen und Laien gleichermaßen interessant und spannend zu lesen. Und das Schönste:
Vor dem Hintergrund ihrer langjährigen Berufserfahrung und anhand von praxisbezogenen Fallbeispielen beschreibt Ilona Picha-Höberth die astrologische Beratungssituation so, wie sie ist!"

"Wer küsst Rapunzels Schuh?"
Ilona Picha-Höberth
174 Seiten
13,80 €
Creastro Verlag
ISBN: 3-939078-00-X

 

Lesen Sie hier die Fach-Rezensionen zu diesem Buch:

Rezension "Astrologie heute" Ausgabe Juni/Juli 06:

Einen interessanten neuen Zugang zur astrologischen Beratung erläutert die Astrologin Ilona Picha-Höberth in ihrem Buch Wer küsst Rapunzels Schuh? Sie beschreibt anhand von sechs astrologischen Fallbeispielen, die sie in Beziehung setzt zu jeweils einem Märchen, wie wir alle oftmals unbewusst in unseren Verhaltens- und Handlungsweisen von Märchen, die wir in unserer Kindheit gehört haben, auch im späteren Leben beeinflusst werden.
 
In einfacher Klarheit und mit wacher astrologischer Beobachtungsfähigkeit werden die Lebensläufe von sechs Klienten ihrer astrologischen Beratungspraxis geschildert und zugleich der deckungsgleiche Zusammenhang der Radix zu jeweils einem Märchen des Horoskopeigners, welches sogar oftmals das Lieblingsmärchen des Klienten war, augenscheinlich analysiert. Dieser Zugang ermöglicht es dem astrologischen Berater, sich sensibel der Psyche des Klienten anzunähern, und erleichtert auch dem Klienten seine immer wiederkehrenden Verhaltensmuster aus einer anderen Perspektive zu betrachten, wodurch oftmals leichter eine Lösung und Befreiung aus seinen Verstrickungen möglich wird.
 
Aus astrologischer Sicht ist immer wieder interessant zu beobachten, wie klar die jeweiligen Konstellationen einer Radix analog zu dem jeweils prägenden Märchen des Klienten stehen und wie sehr sein Leben im Grunde der Geschichte des Märchens gleicht, sobald man dieses Märchen mit Hilfe der astrologischen Symbolsprache übersetzt. Somit stellt dieses Buch in praxisnaher Weise einen neuen Ansatz zur astrologischen Beratungspraxis dar, den ich persönlich als eine Bereicherung empfinde, da ich nach der Lektüre sofort erkannt habe, dass auch mein Leben von dem Märchen geprägt ist, welches mich in meiner Kindheit magisch angezogen hat und sich dieses Märchen auch in meiner Radix widerspiegelt.
 
Die Lebensnähe, die durch die persönlichen Lebensgeschichten der Klienten entsteht, gibt dem Buch eine ganz besondere Qualität, weil man sich schlussendlich teilweise selbst in der einen oder anderen Geschichte erkennt. Da Ilona Picha-Höberth auch noch aus psychologischer Sicht klare Lösungsansätze aufzeigt und die astrologischen Zusammenhänge immer wieder erklärt werden, ist dieses Buch auch für Einsteiger sehr gut geeignet, um zu lernen, wie sich die einzelnen astrologischen Konstellationen im Leben verwirklichen können und welche Lösungen sich anbieten, um sie in erlöster Form zu leben.

- Frank Felber, Graz

Rezension „Meridian“ Ausgabe Nov./Dez. 06

Märchen und Astrologie miteinander zu verknüpfen – das liegt eigentlich nahe. Beide Sujets beinhalten Bilder und nutzen die Symbolsprache, um ihre Botschaften zu vermitteln. So verwundert es auch nicht, dass sich die Lieblingsmärchen von Klienten oft detailgenau in ihren Horoskopen wiederfinden. Damit lässt sich beratend und therapeutisch ausgesprochen sinnvoll arbeiten, weiß die Wasserburger Astrologin Ilona Picha-Höberth. Jetzt hat sie ihre langjährigen Erfahrungen in einem Buch publiziert, das dem Leser zuweilen recht überraschende Einsichten schenkt.

Anhand von Beispielen aus ihrer Beratungspraxis lässt uns die Autorin teilnehmen an sechs bewegenden Lebensgeschichten. Und wir beginnen zu verstehen: Was in unseren Lieblingsmärchen passiert, reflektiert wahrhaftig und auf verblüffende Art und Weise unser wesentliches Lebensskript; es zeigt uns ebenso, welche Feinde, aber auch welche Helfer – im Innen, wie im Außen – uns immer wieder begegnen, wobei das Geburtsbild diese, unsere Erfahrungen widerspiegelt und uns so wertvolle Einsichten zu bescheren vermag.

Konkret begegnen dem Leser die Märchen Aschenputtel (Kann frau sich Liebe erdienen?), Brüderchen und Schwesterchen (Sind Rehe immer sanft?), Rapunzel (Wer zieht sich an meinem Haar hoch?), Hans im Glück (Ist Loslassen immer eine Kunst?), Rumpelstilzchen (Ach, wie gut, dass niemand weiß) und Der Froschkönig (Heb'' mich herauf zu Dir, Prinzessin!) - stets in Verbindung mit einer Klientengeschichte.

Wichtig für die Autorin ist, dass sie sich nicht an einer psychoanalytischen Deutung orientiert, sondern an der Interpretation von (unbewusst) gewählten Lieblingsmärchen als analoge Widerspiegelung des Skriptthemas. Sie schließt sich damit eher der systemischen Sichtweise an, ähnlich der wie sie Bert Hellinger in seiner Aufstellungsarbeit einnimmt oder auch Eric Berne im Rahmen der Transaktionsanalyse.

In jedem Fall zeigt dieses Buch viel Erfahrung und Tiefe. Kein Wunder: Ilona Picha-Höberth arbeite lange in der Hospizbewegung und leitete Ausbildungskurse für Trauer- und Sterbebegleiter. Sie weiß also, wie sehr bestimmte Skriptthemen manche Menschen in ihrem Bann halten – nicht selten bis zum Lebensende.

- Friedrich A. Maier, München

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